Fehler der Saarbrücker Zeitung in Artikel über Mindestlohn

Home » Fehler der Saarbrücker Zeitung in Artikel über Mindestlohn

Fehler der Saarbrücker Zeitung in Artikel über Mindestlohn

Wieder werden Gebäudereiniger falsch als Beispiel für den Mindestlohn gezeigt.

 
Die Landesinnung Saarland Gebäudereiniger-Handwerk hat uns auf den Fehler im Artikel in der SZ aufmerksam gemacht und einen Brief an den Chefredakteur Peter Stefan Herbst verfasst.

Im Artikel der SZ über Mindestlöhne wird das irreführende Foto eines Glasreinigers gezeigt.

In diesem Brief stellt sie den Fehler der Saarbrücker Zeitung klar und erklärt zum wiederholten Male, dass alle Gebäudereiniger Tarifverträgen unterliegen und per Gesetz eigene Mindestlöhne haben.

Schon seit 1970 sind die ausgehandelten Lohntarifverträge im Gebäudereiniger-Handwerk für allgemeinverbindlich erklärt worden.

Das bedeutet, dass Gebäudereiniger einen viel höheren Mindestlohn haben.
Reinigungskräfte in der normalen Unterhalts-/ oder Büroreinigung (Lohngruppe 1) verdienen derzeit mindestens 9,80 € und ab 2017 sogar 10,00 €.
Glasreiniger (Lohngruppe 6) haben einen Mindestlohn von derzeit 12,98 €.
Trotzdem werden immer wieder Mitarbeiter in der Gebäudereinigung als Beispiele gezeigt oder genannt, wenn es um den allgemeinen Mindestlohn geht.
Eine klare Fehlinformation der Saarbrücker Zeitung

Leider ist das auch für die Kunden der Gebäudereinigung irreführend, die von einer falschen Kalkulationsgrundlage ausgehen.

 
Mehr Infos und den aktuellen, allgemeinverbindlichen Tarifvertrag zum Anschauen und Download finden Sie auf der Webseite der Landesinnung Saarland Gebäudereiniger-Handwerk.

2017-02-09T09:37:32+00:00Juli 28th, 2016|Infos|