Reinigungstipps für Ihre Armaturen in Küche und Badezimmer

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Reinigungstipps für Ihre Armaturen in Küche und Badezimmer

 

Heute bestehen Armaturen für Badezimmer und Küche aus unterschiedlichsten Materialien.

Je nach Beschaffenheit können sie sehr empfindlich auf falsche Reinigungsmittel reagieren.

Damit Ihre Armaturen lange wie neu aussehen, hier ein paar Tipps zur richtigen Pflege.
 

Mit klarem Wasser spülen

Wenn Ihr Reinigungsmittel in Öffnungen und Spalten der Armatur eindringt, kann es von innen schnell irreparable Schäden verursachen.

Das können Sie verhindern, indem Sie auch vor der Reinigung Ihre Armaturen gründlich mit Wasser abspülen.
Das Wasser sammelt sich in den Spalten und bildet einen natürlichen Schutzfilm.

Außerdem spülen Sie Rückstände von Pflegemitteln ab, die mit Ihrem Reinigungsmittel reagieren können.
 

Sprühreiniger nur mit dem Tuch auftragen

Geben Sie Ihren Sprühreiniger immer auf ein Tuch und reinigen Sie damit die Armatur.
Durch den Druck kann Sprühnebel auch nach vorherigem Abspülen mit Wasser in Öffnungen und Spalten Ihrer Armatur eindringen und Schäden verursachen.
 

Der Teufelskreis:

Aggressive Reiniger, ungeeignete Putztücher oder eine zu lange Einwirkzeit rauen die Oberfläche an, wodurch sich Schmutz und Kalk schneller ablagern und haften bleiben.

Wenn Sie zu aggressiven Mitteln und rauen Putzschwämmen greifen, scheint die Reinigung zunächst leichter und schneller zu gehen, allerdings müssen Sie dann Ihre Armaturen häufiger säubern als zuvor.
Auf lange Sicht altern Ihre Armaturen schneller, verfärben sich und bekommen Risse an Kanten und Spalten.
 

Folgende Inhaltsstoffe sollten Sie auf keinen Fall verwenden, um irreparable Schäden an Ihrer Armatur zu vermeiden:

  • Salzsäure (Chlorwasserstoffsäure, Acidum hydrochloricum)
  • Ameisensäure (Methansäure, Formylsäure, Formalinsäure, Hydrocarbonsäure)
  • Essigsäure (Ethansäure oder Acidum aceticum)
  • Chlorbleichlauge (Natriumhypochlorit, Natronbleichlauge)
  • Phosphorsäure (E 338)

 

Die empfindlichsten Materialien

Bei Chromarmaturen handelt es sich um Armaturen aus verchromtem Messing. Aggressive Reiniger führen dazu, dass sich die Chromschicht ablöst. Korrosionsschäden sind die Folge.

Daher sollten Sie unbedingt auf Scheuer- und säurehaltige Reinigungsmittel bei Chromarmaturen verzichten.

Ähnlich empfindlich sind farbige Armaturen, deren Oberflächen mit Einbrennlack versehen sind. Diese Versiegelung ist extrem empfindlich gegenüber ätzenden, alkoholhaltigen und anderen aggressiven Pflegemitteln.
Außerdem sollten Sie diese Armaturen nur mit Leder und einem sehr weichen Tuch behandeln.
 

Hersteller verwehren Garantieanspruch

Wenn Sie oben genannte Pflegetipps nicht beachten, kann Ihnen sogar, bei herstellerbedingten (Oberflächen-)Schäden, der gesetzliche Gewährleistungsanspruch verloren gehen. Wenn Sie Ihre Armaturen mit aggressiven Reinigern und kratzigen Schwämmen bearbeitet haben, hat der Hersteller das Recht, Ihnen Garantieleistungen und den Gewährleistungsanspruch zu verwehren.
 

Tipps zusammengefasst

  • Spülen Sie Ihre Armaturen immer vor und nach der Reinigung mit reichlich klarem Wasser ab.
  • Nutzen Sie schonende Reiniger und achten Sie, wegen der Materialunterschiede, auf die Anwendungshinweise auf der Rückseite.
  • Aggressive Reiniger führen zu einem schnellen Erfolg, allerdings wird die Oberfläche angegriffen und ist anfälliger für Schmutzanhaftungen, sodass Sie im Endeffekt noch öfter reinigen müssen.
  • Trocknen Sie Ihre Armaturen nach der Reinigung, um erneute Kalkablagerungen zu vermeiden.
  • Hängen Sie ein trockenes Microfasertuch in der Nähe der Armaturen griffbereit auf. Ein schnelles Abtrocknen zwischendurch, kostet kaum Zeit und vermeidet Kalk- und Schmutzanhaftungen, wodurch Sie wieder weniger oft gründlich reinigen müssen.

 

Beachten Sie, dass jede Oberfläche anders ist und besondere Pflegeanforderungen haben kann.
Gerne geben wir Ihnen individuelle Tipps.
Schreiben Sie uns Ihre Frage oder kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

2018-10-30T15:19:22+00:00Februar 21st, 2016|Tipps|